Kia: 16 elektrifizierte Modelle bis 2025

Autonomes Fahren, Vernetzung und umweltfreundliche Antriebe sind die drei zentralen Technologiefelder der Kia-Zukunftsstrategie „ACE“ (Abkürzung für „Autonomous“, „Connected“ und „Eco/Electric“). So will Kia ab 2019 breit angelegte Flottentests für autonome Fahrfunktionen auf öffentlichen Straßen durchführen. Der erste kommerzielle Einsatz dieser Technologien soll 2021 im Rahmen eines „Smart City“-Pilotprojekts erfolgen, bei dem Fahrzeuge des Autonomie-Levels 4 in Städten mit entsprechend intelligenter Infrastruktur verkehren werden. Zudem plant Kia, bis zum Jahr 2025 in allen Segmenten Fahrzeuge mit modernen Konnektivitätstechnologien anzubieten. Zugleich setzt Kia den Ausbau seiner alternativ angetriebenen Modellpalette fort. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf insgesamt 16 Modelle erweitern, darunter fünf neue Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, fünf neue batteriebetriebene Modelle sowie ein Brennstoffzellenfahrzeug für den Massenmarkt, das 2020 eingeführt wird. Das erste neue Modell der „Green Car Roadmap“  steht bereits in den Startlöchern: Der Crossover Niro EV soll noch 2018 in Deutschland starten. Starthilfe gibt es vom Staat für alle, die sich jetzt für nachhaltige Antriebsvarianten entscheiden. Zwischen Mai 2016 und Juni 2019 wird jeder Neukauf eines reinen E-Fahrzeugs oder eines Plug-in Hybridsystems mit einem Zuschuss belohnt. Der Fördertopf soll mit 1,2 Milliarden Euro gut gefüllt sein – die Hälfte davon trägt der Staat, den Rest legen die Hersteller dazu. Die Prämienzahlung beträgt 4.000 Euro für reine E-Fahrzeuge (wie den Soul EV) und 3.000 Euro für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (wie den Kia Optima PHEV oder auch den Kia Niro PHEV). Die Zuschüsse werden ausbezahlt, solange das Geld reicht. Das bedeutet: Schnell sein lohnt sich! Die Förderung endet, wenn das Volumen ausgeschöpft ist oder das Ende des Förderzeitraums am 30. Juni 2019 erreicht ist – je nachdem was zuerst eintritt, erläutert der koreanische Hersteller.