Porsche macht Modellpalette fit

Porsche verkauft derzeit ausschließlich über seine Händler, nicht aber online. Hintergrund sind eingeschränkte Konfigurationsmöglichkeiten aufgrund der Umstellung der Fahrzeuge auf Ottopartikelfilter (OPF). Ab dem 1. September 2018 gilt für Neuwagen in Europa der Messzyklus Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure (WLTP), zudem tritt eine neue Abgasnorm in Kraft. Daher macht Porsche seine Modellpalette fit für die künftig gültigen Normen. Die Einführung der neuen Abgasgesetzgebung macht eine Umstellung auf Fahrzeuge mit Ottopartikelfilter (OPF) und eine Neutypisierung bis spätestens 1. September 2018 erforderlich. Vorübergehend kommt es daher zu einem eingeschränkten Modellangebot.

Trotzdem kann man sich hinsichtlich der Bestellung neuer Modelle jederzeit an die Porsche-Zentren wenden. Im Zuge der Umstellung kommt es zu einer gestaffelten Einführung der Modellderivate. Die Umstellung der Modellreihen priorisiert Porsche so, dass den Kunden ein möglichst attraktives Produktprogramm zur Verfügung steht. Bei den zweitürigen Sportwagen, bei denen der Automatik-Anteil zum Teil bei mehr als 90 Prozent liegt, werden beispielsweise diese Versionen besonders zügig in den Markt eingeführt. „Die kurzfristig um ein Jahr vorgezogenen EU-Fristen zur WLTP-Zertifizierung setzen uns enorm unter Last“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Aufgrund erheblicher Engpässe bei der Verfügbarkeit der Prüfstände, die alle Hersteller treffen, ist das aktuell eine große Herausforderung.“