Mehr Marken, mehr Märkte, mehr Autos und mehr Energie

SEAT wird bis 2020 jedes halbe Jahr ein neues Fahrzeug einführen. Die ersten beiden Modelle werden der CUPRA Ateca und ein großer SUV sein, die Ende 2018 auf den Markt kommen werden. Im nächsten Jahr wird die neue Generation des SEAT Leon in zwei Varianten beim Händler erhältlich sein – als Fünftürer und in der Kombiversion ST. 2020 werden dann das erste vollelektrische Modell von SEAT auf Basis des MEB-Baukastens des Volkswagen Konzerns mit einer Reichweite von 500 Kilometern sowie der erste „CUV” (Crossover Utility Vehicle) in der SEAT-Modellpalette auf den Markt kommen – diesen Ausblick gab Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A. bekannt. SEAT will somit den nächsten Schritt, um die Elektromobilität voranzubringen, unter anderem mit einer Hybridversion des neuen SEAT Leon, die ebenfalls 2020 auf den Markt kommen wird. Gleichzeitig wird die Marke weiterhin Fahrzeuge entwickeln, die mit Erdgas (CNG) und konventionellen Verbrennungsmotoren angetrieben werden.
SEAT setzt mit der Einführung des neuen SEAT Ibiza und des SEAT Arona 2017 erstmals die neue Plattform MQB-A0 ein. Beide Modelle sowie der neue SEAT Leon und der Audi Q3, der in der zweiten Jahreshälfte 2018 durch den Audi A1 ersetzt wird, haben das Werk in Martorell zu 95 Prozent seiner derzeitigen Kapazität ausgelastet. Darüber hinaus trägt die MQB-A0-Plattform zu Stabilität bei, da sie über die nächsten zehn Jahre ein hohes Produktionsvolumen garantiert. In seiner Vorstellung der Zukunftspläne von SEAT sagte Luca de Meo, dass das Unternehmenswachstum auf vier Säulen basieren wird. Im Einzelnen seien dies „mehr Marken, mehr Märkte, mehr Autos und mehr Energie.“ In diesem Sinne brachte SEAT im ersten Quartal des laufenden Jahres mit CUPRA eine neue eigene sportliche Marke auf den Weg. „Mit dieser Marke wird SEAT künftig mehr Erträge erzielen, neue Kunden gewinnen, sich weiterhin im Motorsport engagieren sowie nahtlos Technologien wie Hybridisierung und Elektrifizierung, Konnektivität und Fahrerassistenzsysteme integrieren und somit das Image, die Glaubwürdigkeit sowie den Ruf des gesamten Unternehmens verbessern”, sagte Luca de Meo. Kürzlich gründete SEAT mit XMOBA außerdem ein neues Unternehmen zur Förderung von Projekten, die zur Entwicklung neuer Lösungen für eine bessere Mobilität von morgen beitragen. XMOBA und CUPRA sind Teil des 2017 gegründeten Digital-Labors SEAT Metropolis:Lab Barcelona, das im IT-Labor-Netzwerk des Volkswagen-Konzerns integriert ist. Gemeinsam mit SEAT bilden die drei Unternehmen „eine Holding, die Kernaktivitäten und kleine Unternehmen unter einem Dach vereint. Wir möchten die zahlreichen Vorteile einer robusten Unternehmensstruktur mit der Agilität, Flexibilität und Geschwindigkeit von Start-ups kombinieren“, betonte der Vorstandsvorsitzende der SEAT S.A.
Um kontinuierliches Wachstum zu erzielen, wird SEAT seine Modellpalette weiter ausbauen. Luca de Meo kündigte an, dass „SEAT bis 2020 jedes halbe Jahr ein neues Modell herausbringen wird“. Zudem gab er bekannt: „2020 wird das Jahr der Elektrifizierung von SEAT sein – mit der Einführung einer Plug-in-Hybrid-Version des neuen SEAT Leon. Das Modell wird im Werk in Martorell produziert und eine elektrische Reichweite von mindestens 50 Kilometern haben. Außerdem werden wir das erste reine Elektroauto von SEAT auf Basis der MEB-Plattform von Volkswagen auf den Markt bringen.“ Das erste reine Elektrofahrzeug von SEAT soll zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden, eine Reichweite von bis zu 500 km haben, mit den modernsten Konnektivitäts- und Infotainment-Systemen ausgestattet sein, die der Markt zu bieten hat und automatisiertes Fahren mindestens der Stufe 2 ermöglichen. Luca De Meo erläuterte weiter, dass das Unternehmen weiterhin Fahrzeuge entwickeln wird, die mit komprimiertem Erdgas (CNG) angetrieben werden. „Wir führen das technische Entwicklungsprojekt für CNG-Fahrzeuge innerhalb des Volkswagen-Konzerns an. Zudem werden wir mit einer CNG-Version des SEAT Arona in diesem Jahr den weltweit ersten und einzigen SUV auf den Markt bringen, der mit Erdgas angetrieben wird”.