Hilfreiche Tipps für strapazierte Winterreifen

Die Sommerreifen sind montiert, die für den Winter haben Pause. Bevor die strapazierten Räder und Reifen aber ins Quartier rollen, brauchen sie Pflege – nur so bleiben sie fit für den nächsten Einsatz auf Eis und Schnee. Auch einige Fachbetriebe übernehmen die professionelle Lagerung. Wer selber einlagern möchte, für den Autofahrer(-in) geben wir einige hilfreiche Tipps:

  • Gründlich waschen: Ohne Reinigung keine Sichtprüfung. Für die Wäsche genügen reichlich Wasser mit etwas Spülmittel und eine grobe Bürste. Vorsicht vor Reinigern, die Lösungsmittel und Öle enthalten. Sie machen den Gummi spröde und rissig. Spezielle Felgenreiniger lösen auch den hartnäckigsten Schmutz. Alles abtrocknen, die Reifen gegen Staub und Schmutz mit Hartwachs versiegeln.
  • Penibel prüfen: Beschädigte Reifen müssen ersetzt werden. Bei der Gelegenheit werden auch Profiltiefe und Reifenalter gecheckt. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profil, empfohlen werden für Sommerreifen drei Millimeter. Und Reifen, die älter als zehn Jahre sind, härten aus und verlieren ihre Haftung. Das Alter lässt sich anhand der DOT-Nummer auf der Flanke entschlüsseln. Die letzten vier Ziffern geben das Herstellungsdatum an:  1114 = 11. Kalenderwoche 2014.
  • Druck erhöhen: Auch Reifen, die nicht rollen, verlieren Luft. Deshalb die Empfehlung vor der Ruhepause, den Luftdruck in Kompletträdern um 0,5 bar gegenüber den Herstellervorgaben zu erhöhen.
  • Korrekt kennzeichnen: Die Merkhilfe lautet: Mit Wachskreide werden die Reifenlaufflächen markiert: VL/VR = vorne  links/rechts, HR/HL = hinten rechts/links.
  • Richtig lagern: Reifen mögen es dunkel, kühl, trocken und weit weg von Lösungs- und Schmiermitteln – die sind Gift für die Gummis. Pneus ohne Felgen lagern stehend und werden alle paar Wochen gedreht, um Druckstellen zu vermeiden. Kompletträder übersommern am besten liegend auf einem Felgenbaum oder hängend an einer Wandhalterung.