Seit 25 Jahren auf dem deutschen Markt

In diesem Jahr feiert Kia sein 25-jähriges Jubiläum auf dem deutschen Markt – und startet gleich mit einer Erfolgsmeldung ins „Jubeljahr“: Der koreanische Hersteller erzielte 2017 in Deutschland zum dritten Mal in Folge mit über 64.000 Autos einen Absatzrekord. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber 2016. Damit wuchs die Marke mehr als doppelt so stark wie der Gesamtmarkt und legte seit 2010 um insgesamt 75 Prozent zu. Durch ihre Offensive bei elektrifizierten Antrieben ist die Marke zudem zur Nummer zwei im deutschen Hybrid-Markt aufgestiegen. Der koreanische Hersteller verdreifachte 2017 in Deutschland seinen Absatz an Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroautos. Kia will auch einen Spitzenplatz bei der Reduzierung der CO2-Emissionen seiner Flotte einnehmen: Mit minus 6,8 Prozent gegenüber 2016 kann der Importeur das zweitbeste Ergebnis im deutschen Markt vorweisen. Zugleich verringerte sich der Dieselanteil im Kia-Absatz um ein Drittel.

„Auch wenn es Kia gelungen ist, die Verluste im Dieselbereich mit alternativen Antrieben aufzufangen, ist die teils unsachlich geführte Diskussion um die Zukunft des Diesels ein bedauernswertes, aber ernst zu nehmendes Problem“, erläuterte Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, gegenüber DIE AUTOSEITEN. „Ohne den Diesel sind unsere ehrgeizigen Klimaziele nicht zu erreichen. Ich bin aber überzeugt, dass uns dies mit der gemeinsamen Anstrengung, alle existierenden Antriebsarten weiterzuentwickeln, gelingen wird.“ Der in Deutschland meistverkaufte Kia war 2017 erneut der Kompakt-SUV Sportage (14.833 Einheiten) vor dem Kompaktwagen cee’d. Und in kürzester Zeit hat sich die neue Sport-Limousine Stinger in ihrem Segment echten Respekt erworben – so Kia hat neue Käuferschichten erschlossen. „Dieser Gran Turismo zeigt eindrucksvoll, was unsere Marke zu leisten in der Lage ist und zwar in den Bereichen Design, High Performance, Fahrdynamik und Assistenzsysteme. Dies ist der emotionalste Kia, den wir je auf die Räder gestellt haben“, freut sich Deutschland-Chef Cost.