Ein Koreaner in Deutschland für Europa entwickelt

Der neue Kia Ceed hat seine Premiere auf dem Genfer Autosalon ab 6. März – zuvor zeigte der Hersteller die dritte Generation erstmals den Medien. Das C-Segment ist das größte Segment im europäischen Pkw-Markt: Auf diese Klasse entfielen 22 Prozent aller Neuzulassungen in 2017. Das spiegelt sich auch in den Kia-Verkaufszahlen wider. Allein der Ceed, neben dem Kompakt-SUV Sportage die beliebtesten Modelle der koreanischen Marke, erzielte 2017 rund 16 Prozent des gesamten Kia-Absatzes in den europäischen Märkten. Mit der Vorstellung der dritten Generation hat sich auch die Schreibweise des Namens geändert: aus cee’d wird Ceed – ein durchaus nachvollziehbarer Schritt.  Die Aussage des Namens bleibt davon unberührt: ein Auto „für Europa, mit europäischem Design“ (for the Community of Europe, with European Design).

Der neue Ceed wurde im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt entworfen und im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim entwickelt. Hergestellt wird er wie seine Vorgänger im Kia-Werk Zilina in der Slowakei. Wie für jeden Kia gilt für den neuen Ceed die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie. Das fünftürige Grundmodell der neuen Ceed-Familie geht im Mai 2018 in Produktion und wird ab Ende des zweiten Quartals europaweit eingeführt. Neben dem Schrägheckmodell präsentiert Kia auf dem Genfer Autosalon eine weitere Karosserievariante des Ceed. Im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Modell flacher und breiter, hat einen längeren Hecküberhang. Hierdurch hat sich die sportliche Ausstrahlung verstärkt. Allerdings bleiben die Länge von 4,31 Meter und der Radstand von 2,65 Meter unverändert. Die Front des Ceed präsentiert sich mit einem breiteren Kühlergrill in der Kia-typischen „Tigernasen“-Form.