Hohe Investitionen in die Entwicklung bis 2020

Porsche schnürt ein Zukunftspaket. Mehr als sechs Milliarden Euro will der Sportwagenhersteller bis 2022 in die Elektromobilität investieren: in Plug-in-Hybride und in rein elektrische Modelle. „Damit verdoppeln wir die Aufwendungen für die Elektromobilität von rund drei Milliarden auf mehr als sechs Milliarden Euro“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Neben der Weiterentwicklung unserer Modelle mit Verbrennungsmotoren stellen wir wichtige Weichen für die Zukunft.“ Das deutlich aufgestockte Zukunftspaket beinhaltet rund drei Milliarden Euro Sachinvestitionen und etwas mehr als drei Milliarden Euro Entwicklungskosten. Von der zusätzlichen Summe von drei Milliarden Euro fließen etwa 500 Millionen Euro in die Entwicklung von Varianten und Derivaten des Mission E, gut eine Milliarde Euro in die Elektrifizierung und Hybridisierung der bestehenden Produktpalette, mehrere hundert Millionen in den Ausbau der Standorte sowie rund 700 Millionen Euro in neue Technologien, Ladeinfrastruktur und Smart Mobility. Der rein elektrisch betriebene Sportwagen Mission E wird mit einer Systemleistung von 600 PS von null auf 100 km/h deutlich weniger als 3,5 Sekunden benötigen; und er wird ohne Leistungsverlust wiederholt beschleunigen und bremsen können. Seine Reichweite beträgt 500 km und die Ladedauer wird sehr kurz sein: dank 800 Volt Systemspannung wird sie gut 15 Minuten für etwa 400 Kilometer betragen. Im neuen Panamera arbeitet die dritte Generation des Plug-in-Hybridantriebs. Sie verfügt über eine rein elektrische Reichweite von bis zu 50 km. Mit dem Panamera Turbo S E-Hybrid als Top-Modell der Baureihe ist eine außergewöhnliche Performance und maximale Effizienz vereint: Ein 4.0-Liter V8-Motor und ein Elektromotor erzeugen eine Systemleistung von 680 PS. Die Kunden nehmen die Hybridmodelle hervorragend an: In Europa wurden seit der Markteinführung rund 60 Prozent alle Modelle dieser Baureihe mit diesen modernen Antrieben ausgeliefert.