Gefahrene Geschichte

Das Porsche Museum ist seit acht Jahren eine wichtige Pilgerstätte für alle Porsche und PKW- Fans

Eine exklusive Marke braucht ein exklusives Museum und diese Aufgabe erfüllt das Porsche Museum in Zuffenhausen mit Bravour. Rund 100 Millionen Euro sind in die Konstruktion des 10.000 Quadratmeter großen Ausstellungskörpers geflossen. Über 4 Etagen erstrecken sich mehr als 500 Exponate, Konferenzräume, Shops, Bistros und sogar eine Museumswerkstatt.

Wer vor dem Gebäude steht, hat ein bisschen das Gefühl es würde schweben. Drei V-förmige Säulen heben das von Delugan Meissl gestaltete Museum in die Höhe. Die gesamte Fassade setzt sich aus 30.000 unterschiedlichen Rauten zusammen, die sich zu einer außergewöhnliche Form zusammenschließen.

So auffallend anders und detailreich das Museum nach außen wirkt, so klar ist seine Formsprache im Inneren. Keine Erlebniswelt erwartet den Besucher, sondern vielmehr eine komplett in weiß gehaltene Bühne auf der die Autos die Stars sind. Sie stehen an jeder Stelle im Rampenlicht und zeigen welche breite Modellpallette die Kultmarke Porsche zu bieten hat. Aufgeteilt ist das Museum in die Unternehmensgeschichte vor 1948 und die anschließend chronologisch ablaufende Produktionsgeschichte nach 1948. Von erfolgreichen Rennwagen, über straßentaugliche Zweitürer, bis zu Prototypen findet sich jede Variante der Zuffenhausener Marke. Mal schräg an der Wand und mal auf dem Boden – Abwechslung muss schließlich sein. Dabei ist das Museum aber weder altbacken noch festgefahren – Alle Modelle lassen sich ebenso, wie die technischen Komponenten verschieben und anpassen.

So hat jeder Besuch im Museum wieder neue Überraschungen zu bieten. Neben der Übersicht über die Geschichte der Porscheproduktion steht übrigens auch die deutsche Autoindustrie und ihr Werdegang an sich im Zentrum. Interaktive Touchscreens und das Multimediaangebot tuen ihr übriges: Ob Porscheliebhaber, PKW Fan oder Familie, das Museum hat für jeden etwas zu bieten.

Sein Standort wurde dabei nicht zufällig ausgewählt. Das Museum steht an einem bedeutenden Ort deutscher Automobilgeschichte. Bereits 1938 war das damalige Porsche-Konstruktionsbüro von der Stuttgarter Stadtmitte in das Zuffenhausener Werk 1 umgezogen. Im gleichen Jahr entstanden hier die Vorläufer des späteren “VW-Käfer” und 1939 mit dem Typ 64 der Urahn aller Porsche-Sportwagen – der so genannte “Berlin-Rom-Wagen“.

HIER erfahren Sie mehr das neuste Modell im Museum – den 1.000.000 Porsche 911.

Die Geschichte von Porsche jetzt im Video erleben:

Mitmachen & gewinnen

Möchten Sie von Gänsehaut, Adrenalin und unglaublichen Kurven berichten? Erleben Sie jetzt mit dem DIE AUTOSEITEN Fahrerlebnis die Ikone: Den Porsche 911.