Alternativer Kraftstoff für bessere Luft in Ballungsräumen

 

Kann man beim Tanken mit dem Kraftstoff Erdgas aktiv Umweltschutz betreiben? Die klare Antwort: Ja! Die Fakten: CNG-betriebene Autos emittieren im Vergleich zu anderen verbrennungsmotorisierten Antriebsarten bis zu 25 Prozent weniger CO2, rund 50 Prozent weniger Feinstaub und nahezu keine Stickoxide. Dies schont bekanntermaßen die Umwelt und sorgt vor allem in Ballungsgebieten für bessere Luft. Das Kürzel CNG steht für Compressed Natural Gas. Autos mit CNGAntrieb der neusten Generation erreichen ohne aufwendige Technologien der Nachbehandlung die strenge Euro 6 Abgasnorm. Bei einer Ausweitung der Umweltzonen in stark belasteten Gebieten und der Einführung einer neuen blauen Plakette fahren Erdgas-Autos mühelos vorweg.

Die Attraktivität von CNG-betriebenen Autos steigt, auch das Angebot an Modellen ist deutlich größer geworden. Der spanische Autohersteller SEAT hat neben dem kleinen Mii Ecofuel den erfolgreichen Kompaktwagen SEAT Leon als CNG-Modell im Angebot und hält als Novum im Segment den neuen SEAT Ibiza TGI bereit. In Sachen Komfort und Leistung stehen sie den konventionellen Modellen in nichts nach. Wer sich für ein CNG-betriebenes Auto entscheidet, tut dies aus verschiedenen Gründen – Beispielsweise weil Erdgas im Gegensatz zu den konventionellen Kraftstoffen Benzin und Diesel weniger Preisschwankungen aufweist. Erdgas besteht überwiegend aus Methan, ist ein Naturgas und die kohlenstoffärmste Kohlenwasserstoffverbindung. Es ist leichter als Luft, entweicht nach oben und verflüchtigt sich entsprechend. Daher dürfen CNG betriebene Autos grundsätzlich in jeder Tiefgarage parken. Explodierende Autos gibt es, aber nur im Fernsehen.

Die Tanks der CNG-Autos unterliegen strengsten Sicherheitsprüfungen und gehören zu den stabilsten und somit sichersten Komponenten im Auto. In den neuen CNG-Modellen von SEAT, wie beispielsweise im Leon TGI und Ibiza TGI, sind die Tanks unter dem Kofferraumboden im Heck sicher untergebracht. Sie werden von den Herstellern nach der Fertigung auf einen maximalen Druck von 450 bar geprüft. Der Arbeitsdruck im Auto beträgt jedoch nur 200 bar, damit ist die Belastbarkeit gewährleistet. Zusätzlich sorgt ein Sicherheitsventil im Falle einer Panne dafür, dass das Erdgas kontrolliert abgelassen wird, so würde bei einem Brand eines SEAT Leon TGI oder SEAT Ibiza TGI (TGI steht für Turbo Gas Injection) ein unkontrollierter Druckanstieg in den Behältern vermieden werden.