Vom geschlossenen Coupé per Knopfdruck zum luftigen Cabrio: Mazda MX-5 RF

Nachwuchs in der Mazda Familie: Das Kultauto MX-5 hat einen Bruder. Hier vermittelt der legendäre ‚Jinba-Ittai‘ Fahrspaß seine besondere Attraktivität. Der MX-5 RF hat anstelle des klassischen Stoffverdecks ein vollautomatisches Dachsystem, das potenziellen Roadster-Kunden ein Zweisitzer-Fahrvergnügen der ganz speziellen Art verspricht. RF steht für ‚Retractable Fastback‘ und damit für einen MX-5 in neuer Form: Bei geschlossenem Dach ist er ein Coupé im Stile eines Fastback und auf Knopfdruck verwandelt er sich in ein Cabrio mit schlanken Fastback-Säulen. Daraus ergibt sich offen wie geschlossen ein eigenständiger wie sportlicher Auftritt, der obendrein nicht zu Lasten des Kofferraumvolumens geht.

Es ist die besondere Verbindung zwischen Fahrer und Auto, die Mazda mit dem Begriff des „Jinba Ittai“ beschreibt, dem Einklang von Pferd und Reiter im japanischen Yabusame-Ritual. Bei dieser traditionellen Form des Bogenschießens kontrolliert der Schütze das Pferd mit seinen Knien, während er das Ziel ins Visier nimmt. Nur wenn Reiter und Pferd in perfekter Harmonie agieren, trifft der Pfeil ins Schwarze. Und so kann man sich die Fahrt im neuen MX-5 RF vorstellen: Der Fahrer sitzt perfekt im Cockpit, den Fuß auf dem Gaspedal, den Schalthebel des knackig zu bedienenden Sechsganggetriebe ebenso fest in der Händen wie das Lenkrad zum zielgenauen Einlenken in enge Kurven – die Verbindung zwischen Fahrer und MX-5 ist stets spürbar.

Beim MX-5 RF ist das Ergebnis auch eine besondere Art des Offenfahrens: Ein besser vor Fahrtwind geschütztes Open-Air-Erlebnis, das den höheren Komfortcharakter des neuen Mazda MX-5 RF (ab 29.890 Euro) im Vergleich zum Schwestermodell mit Stoffdach stärkt. Über mangelnde Ganzjahrestauglichkeit braucht man sich keine Sorgen zu machen: Genau diese räumt das elektrisch versenkbare Dach des MX-5 RF überzeugend beiseite. Der vordere und mittlere Bereich des dreiteiligen Dachs verschwinden vollständig. Das dauert nur 13 Sekunden und funktioniert auch während der Fahrt bei bis zu 10 km/h. Die Dachfinnen bleiben auch bei geöffnetem Dach an Ort und Stelle, während die beiden oberen Teile hinter den Sitzen verstaut werden – hierdurch ergibt sich offen wie geschlossen ein eigenständiger wie sportlicher Auftritt.

Als Philosophie einer harmonischen Verbindung zwischen dem Fahrer und dem Auto dient das Prinzip des Jinba Ittai als Leitlinie für die Entwicklung aller Mazda Modelle. Das maßgeschneiderte Cockpit, das direkte Ansprechverhalten, die kurzen Schaltwege: Anstatt sich auf schiere Leistung und Geschwindigkeit zu konzentrieren, strebten die Entwickler nach dem Ideal einer ausgewogenen Fahrmaschine – mit dem Ziel, unverfälschtes Fahrvergnügen zu bieten. Dies wird durch flotte Fahrleistungen unterstrichen, die der 2,0-Liter Vierzylinder Benzin-Direkteinspritzer mit 160 PS (118 kW) vermittelt.

Das Treffen in der Mitte

Mazda Roadster begeistert: Größtes MX-5 Fan-Treffen

 

Im August feiern wieder zahlreiche Mazda MX-5 Fans am Weserufer einer der beliebtesten Roadster der Welt. Beim 11. „Treffen in der Mitte“ (TidM) waren mehr als 400 Mazda MX-5 aus ganz Europa in Hannoverisch Münden gekommen. Klar, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr von der Mazda Motors Deutschland GmbH unterstützt wurde – so gab es einen Messestand mit vielen Ausstellungsfahrzeugen. Als zusätzliches Highlight designt Airbrush-Künstlerin Christiane Dumbsky ein Mazda MX-5 NB Community Fahrzeug, auf dem sich alle Fans und Fanclubs verewigen können. Gesponsert wird das Fahrzeug vom der Familie Frey, die in Augsburg das einzigartige „Mazda Classic – Automobil Museum Frey“ betreibt. Dort ist das Unikat jetzt auch ausgestellt. Alle Teilnehmer hatten beim abwechslungsreichen Programm rund um die Mazda Stilikone viel Spaß. Während am Samstag eine LED-Lightshow und eine Party mit DJs und Cocktails stattfand, startete am Sonntag der große Mazda MX-5 Konvoi durch das Weserbergland.

„Jinba Ittai“ beschreibt, dem Einklang von Pferd und Reiter im japanischen Yabusame-Ritual – so vermittelt Mazda das einmalige Fahrgefühl im MX-5 näher zu bringen. „Jeder MX-5 Fahrer weiß aber, dass dieses, uns sehr vertraute und unvergessliche Gefühl, mit Worten kaum zu beschreiben und Außenstehenden nicht leicht zu erklären ist“, sagte ein MX-5-Fahrer, der sich in großer Runde Gleichgesinnter wohlfühlt und hier ein begeisterter Teil der gesamten Gemeinschaft ist. Wer bei dem Gedanken an ein Treffen fahrbarer Untersätze gleicher Marke oder gleichen Modelltyps an Burnouts, strippende Beifahrerinnen, bis zur Unkenntlichkeit „vertunter“ Autos und Polizeieinsätze denkt, wird beim TidM enttäuscht – aber nicht als eingefleischte MX-5 Fan.

Auch beim TidM 2017 trafen sich Begeisterte, vom Teenie bis zum Teilnehmer, der sich jetzt zum Lebensabschnitt „Rentner“ einen MX-5 gekauft hat, um ein Wochenende voller gemeinsamer, altersübergreifender Interessen in netter Atmosphäre zu verbringen. Hier merkt man schnell, dass das TidM kein anonymes Massentreffen ist, wo es nur darum geht sein eigenes Auto in den Vordergrund zu stellen, um größtmöglichen Neid zu erhaschen.