Neuer CT6 bietet V6-Twinturbo, 8-Gang Automatik und Allradantrieb

Cadillac ist eine traditionsreiche US-Automarke, die in Deutschland einen ebenso feinen wie kleinen Käuferkreis bedient. Mit dem Ausbau und der Neuorientierung der Modelle soll das Interesse an Cadillac weiter geweckt werden.

„Seit nunmehr zehn Monaten in Folge hat sich die von Cadillac verfolgte stringente Strategie und starke Produktsubstanz in einem weltweiten Absatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich niedergeschlagen“, sagt Cadillac Präsident Johan de Nysschen. Hierzulande bietet die Amerikaner die Pkw-Baureihen ATS und CTS sowie den neuen CT6 an – darüber hinaus gibt es dem modernen SUV XT5 und den großen Escalade. „Premiummarken sind von oben nach unten strukturiert“, betont Dr. Uwe Ellinghaus, Marketingchef von Cadillac.

„Um die Position einer Marke wie Cadillac auszubauen und das angestrebte globale Wachstum zu erreichen, ist ein solches Performance- Topmodell von ausschlaggebender Bedeutung.“ Gemeint ist der neue CT6, der mit einer Länge von 5,20 Meter als klassische Limousine vorfährt, aber mit knapp zwei Tonnen Gewicht kein typisch amerikanisches Schwergewicht ist. Mit elf unterschiedlichen Materialien und einem hohen Aluminiumanteil zählt die Karosseriestruktur des CT6 zu den derzeit fortschrittlichsten Architekturen im Automobilbau.

Der CT6 will damit einer der leichtesten und agilsten Vertreter seiner Klasse sein. Das Außenmaß und das Platzangebot entsprechen etwa dem der BMW 7er-Serie. Der ebenfalls neu entwickelte 3,0-Liter Twinturbo-V6-Motor leistet 417 PS (307 kW) und harmoniert gut mit der neuen Cadillac Limousine. Hier wird erstmalige eine Zylinderabschaltung bei einem V6-Turbomotor mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe kombiniert – und die zu erwartende Fahrstabilität in dieser Klasse gewährleistet ein adaptives Allradsystem, das die Antriebskraft variabel und situationsgerecht zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die Preise für den Cadillac CT6 starten bei 73.500 Euro für die Luxury-Version, die Ausführung Platinum kostet ab 95.900 Euro.

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