Gefährlichen Auswirkungen von Dehydration beim Autofahren

Nissan fordert Autofahrer auf, am Steuer öfter zur Flasche zu greifen – natürlich nur zur Wasserflasche. Damit möchte man auf die gefährlichen Auswirkungen von Dehydration auf die Fahrsicherheit hinweisen.

Eine Studie des European Hydration Institute durchgeführt von der Loughborough Universität in Großbritannien fand folgendes heraus:

  • Autofahrer, die nur einen Schluck Wasser (25 ml) pro Stunde trinken, machen doppelt so viele Fehler wie Fahrer mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr
  • Die Anzahl der Fehler ist gleichzusetzen mit den Fehlern bei einer Blutalkoholkonzentration von 0,8 Promille – die aktuelle Promillegrenze in Großbritannien
  • Zu den häufigsten Fehlern gehören zu spätes Bremsen und das Überfahren von Fahrbahnmarkierungen

Darüber hinaus erkennen zwei Drittel aller Autofahrer die Symptome eines Flüssigkeitsmangels nicht – Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, ein trockener Mund und langsamere Reaktionszeiten können allesamt darauf hindeuten.

Dem entgegenzuwirken ist ganz einfach: mehr trinken. Nissan hat eine innovative Lösung für Autofahrer zur Erkennung einer Dehydration entwickelt. Inspiriert durch die Gesundheitsindustrie, nutzt der japanische Hersteller dafür sogenannte intelligente Textilien. Gemeinsam mit der niederländischen Designer-Marke Droog wurde die neuartige Technik zur Schweißerkennung SOAK in den Nissan Juke integriert. Auf Lenkrad und Vordersitze aufgebracht, warnt das System den Fahrer durch Farbwechsel, wenn er mehr Wasser trinken muss – Gelb zeigt Dehydration, Blau den optimalen Zustand.

Leider hat Nissan noch keine Pläne bekannt gegeben, diese Technologie in seinen Modellen zu integrieren. Sie verdeutlicht jedoch den innovativen Anspruch der Marke und ihren Fokus auf Sicherheitstechnologien. Nissan hat bei seinen Modellen bereits zahlreiche fortschrittliche Nissan Intelligent Mobility Technologien an Bord, darunter den Around View Monitor mit Bewegungserkennung, einen Totwinkel- und einen Spurhalte-Assistenten.