Subaru feiert seinen 100. Geburtstag

Viele Automarken können auf eine lange Geschichte zurückblicken, aber der 100. Geburtstag ist auch in der Automobil-Branche ein besonderer Meilenstein. 100 Jahre sind eine lange Zeit in der sich viel verändern kann – hier macht auch der japanische Automobilhersteller Subaru keine Ausnahme. Die Marke, die heute vor allem für Tugenden, wie Sicherheit, den symmetrischen Allradantrieb und ihren Erfolg im Rallye-Sport bekannt ist, startete sprichwörtlich mit einem Höhenflug: 1917 von Chikuhei Nakajima gegründet, forschte und produzierte die Nakajima Aircraft Factory Flugzeuge, wurde später zum führenden japanischen Flugzeughersteller.

Der Gründer folgte so seinem Traum vom Fliegen, der in den USA von den Gebrüdern Wright angestoßen wurde. 1945 wurde sein Unternehmen durch die Nordamerikaner während des Krieges zerschlagen. Bis heute ist in Gunma, 70 km von Tokio entfernt das Herz von Subaru beheimatet. Der Produktionsplatz änderte sich also nicht, aber die Idee: Unter dem Namen Fuji Sangyo startete der Hersteller neu und wurde in zwölf unterschiedliche Bereiche geteilt. Die Unternehmensstruktur wurde jedoch kurz danach auf fünf Bereiche eingegrenzt und anschließend unter dem Namen Subaru wieder zu einer Marke verein. Diese Entwicklung trägt der Hersteller prominent zur Schau: Der Name Subaru bedeutet im Japanischen „sich zusammentun“ oder „vereinen“.

Auch das Logo leitet sich aus dem Namen ab. Der Sternenhaufen der Plejaden wird in der japanischen Sprache ebenfalls als „Subaru“ bezeichnet. Das Logo ziert von Anfang an die Front jedes Modells, aber wurde über die Jahre immer wieder gestalterisch verändert.

Auf Grundlage der bei der Flugzeugentwicklung gesammelten Erfahrungen rollte dann 1954 das Modell „1500“ vom Band. Ein Prototyp, der nur sechsmal produziert und durch ein Taxiunternehmen auf Herz und Nieren getestet wurde. Der Wagen zählt durch die geringe Auflage zu den seltensten Autos der Welt. Im Jahr 1958 ging mit dem Subaru 360 der Nachfolger in Serie. Ein kompakter Kleinwagen, der nicht einmal 500 Kilogramm wog und von einem luftgekühlten Zweitakter-Motor bewegt wurde. Mit diesem Auto war der Grundstein gelegt.

 

Der japanische Autobauer entwickelte aber nicht nur Kleinwagen und Kombis, sondern weitete seine Produktion stetig auf neue Segmente aus. So rollte zum Beispiel ab 1968 der eher exotische Motorroller Rabbit vom Band. Von 1984 bis 1998 produzierte Subaru den Kleinbus Libero, der auch in Deutschland schnell viele Fans fand. Im sportlichen Segment startete sowohl das futuristische Sportcoupé XT, als auch der Subaru SVX mit einer Stärke von bis zu 230 PS.

Bis heute folgt Subaru so ganz ihrer Philosophie „Peace of mind“ – Immer bestrebt durch zuverlässige und durchsetzungsstarke Modelle bei unterschiedlichsten Zielgruppen für „Sorgenfreiheit“ zu sorgen, ohne sich dabei von den Grundwerten zu entfernen.