Wie der Driftprofi Mike Whiddett die Crown Range Road in Neuseeland spektakulär bezwungen hat

Mit 47 engen Kurven auf einer Strecke von 10,4 km und nur wenig Platz ist die Crown Range, Neuseelands höchste asphaltierte Straße, auch für erfahrene Rennfahrer eine Herausforderung. Profi Mike Whiddett war trotzdem fest entschlossen die Krone zu erobern und verwandelte die kurvige Straße in seine Rennstrecke.

Das Rennsportass ist seit sechs Jahren in der Drift Szene aktiv und begann bereits mit zarten sechs Jahren mit dem Motorsport. Als ihn der Wettkampf langweilte, wechselte er zum Stunt und Drift Fahren.

Mit der Fahrt über die Crown Range ist für den Neuseeländer ein Traum in Erfüllung gegangen. Schon zur Zeit der Goldgräber gab es diese Straße zwischen Queenstone und Wanaka und auch heute noch wird die Strecke schnell zum Abenteuer. Vor allem wenn man sie so schnell abfährt, wie MadMike. Hinter dem Steuer seines Mazda RX7 „Madbull“ machte er seinem Spitznamen alle Ehre und jagte auf den geraden Abschnitten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 232 Km/h durch die unwirkliche Berglandschaft seines Heimatlands.

In den 7 Haarnadelkurven reizte Mike nicht nur die Grenzen der Physik, sondern auch die Belastbarkeit seiner Reifen und seinen 513 PS Quad Rotor Motor voll aus. Unter anderem von einem Hubschrauber aufgenommen ist ein schneller und adrenalingeladener Trip entstanden, für den das erste Mal in ihrer langen Geschichte die Straße auf drei Abschnitten gesperrt wurde. Kein Meter verstreicht, in dem der professionelle Drifter nicht seine Reifen zum Qualmen bringt und so seine schwarzen Spuren auf dem Asphalt hinterlässt. Dabei zeigt die Innenansicht, wie schwer der Rennfahrer arbeiten muss, um sein Auto unter Kontrolle zu halten.

Doch die Belohnung für Mikes Anstrengungen ist ungleich höher, denn das Ergebnis ist atemberaubend. Wenn MadMike in Zeitlupe den Wagen um die Kurven jagt, dabei das Feuer aus seinem Auspuff schießt und der Hubschrauber hinter ihm die Straße kreuzt, dann ist das ganz großes (Motorsport) Kino. Die raue und menschenleere Gegend in Ontago ist zudem die perfekte Kulisse für die halsbrecherische Fahrt. Diese schnelle Jagd nach der Krone kann sich wirklich sehen lassen.