Träger keinesfalls überladen

Radurlaube liegen im Trend. Wer mit eigenen Fahrrädern und Auto reist oder einen Ausflug macht, transportiert die Velos auf einem Träger oder im Innenraum. Damit diese auch sicher ankommen, sollten ein paar praktische Tipps beachtet werden, rät der Auto und Reiseclub Deutschland e.V (ARCD).

5,2 Millionen Bundesbürger haben laut Travelbike- Radreiseanalyse 2017 des ADFC im vergangenen Jahr einen Radurlaub unternommen. Das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer sein Fahrrad hierfür oder aus einem anderen Grund mit dem Auto transportieren möchte, muss sich für eine Transportart entscheiden: entweder auf dem Dach, im Innenraum oder am Heck. Welche die jeweils beste ist, hängt von Auto, Fahrrad und den eigenen Vorlieben ab. „Wichtig ist, dass Trägersystem und Auto zusammenpassen“, sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer. Außerdem gilt: Sowohl Fahrräder als auch Träger dürfen zusammengerechnet die vom Fahrzeughersteller erlaubte Dach- oder Stützlast sowie die mögliche Zuladung des Pkw nicht überschreiten.

„Die Angaben hierzu stehen in der Fahrzeug-Betriebsanleitung bzw. in der Zulassungsbescheinigung Teil eins“, erklärt Harrer. Beim Transport der immer beliebter werdenden und im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern schwereren Pedelecs muss man außerdem besonders darauf achten, dass der Träger für dieses Mehrgewicht zugelassen ist. Wer ein Fahrzeug mit ausreichend Platz besitzt und sein Fahrrad im Innenraum transportieren möchte, muss das Velo zumindest mit Gurten an Ösen, die meist im Gepäckraum vorhanden sind, verzurren. Damit alles fest sitzt, montiert man den Träger und die Räder am besten bei trockenem Wetter und überprüft die Befestigungen unterwegs regelmäßig. Und die Ladung auf dem Dach oder am Heck verändert neben einem teils erheblichen Kraftstoffmehrverbrauch das Fahr-, Brems- und Seitenwindverhalten deutlich. WMD