Stonic soll für Wachstum sorgen

Mit dem Kia Stonic, der Ende September 2017 zu den deutschen Händlern rollt, erweitert die koreanische Marke ihre Produktpalette um ein Crossover-Modell im B-Segment- Format. Für Kia ist der Stonic ein strategisch wichtiges Modell, mit dem die Marke in diesem jungen, schnell wachsenden Segment eine starke Position erobern will.

Der europaweite Jahresabsatz von B-Segment- SUVs liegt zurzeit bei 1,1 Millionen Einheiten und wird nach Expertenprognosen bis 2020 auf über 2 Millionen steigen. Das neue Crossover ist 4,14 Meter lang, 1,76 Meter breit, 1,52 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,58 Meter. Es wurde vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit dem koreanischen Designstudio gestaltet. Der Gepäckraum fasst 352 Liter und ist durch den in der Höhe verstellbaren Gepäckraumboden variabel nutzbar. Bei umgeklappter Rücksitzbank und dachhoher Beladung wächst das Volumen des Gepäckraums auf über 1.150 Liter. Die Motorenpalette soll drei Benziner und einen Diesel umfassen, deren Kraft jeweils durch ein Schaltgetriebe auf die Vorderräder übertragen wird.

Bei den Benzinern haben die Käufer die Wahl zwischen dem Turbo-Direkteinspritzer 1.0 T-GDI (120 PS/88 kW) sowie zwei Saugmotoren mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum (84 PS/62 kW und 99 PS/73 kW) – hinzu kommt ein 1,6-Liter- Turbodiesel mit 110 PS (81 kW). Zur Standardausstattung gehört ein Infotainmentsystem mit den Schnittstellen Apple CarPlay und Android Auto, durch die sich ein kompatibles Smartphone integrieren und über den Touchscreen bedienen lässt. WMD