Outlander behauptet sich als Plug-in Hybrid Allrad-SUV

Bei Mitsubishi haben 4×4-Modelle eine ganz besondere Bedeutung. Mit Allradlern eroberte die Marke mit dem Logo der drei Diamanten immer wieder neue Ufer. Nachdem Mitsubishi im Nachkriegs- Japan zu einem der erfolgreichsten Hersteller von Mini-Pickups aufgestiegen war, führte die 1970 gestartete Kooperation mit Chrysler zu Mittelklasse- Pickups im SUV-Stil, die sich als globale Bestseller Respekt verschafften.

Seit 1993 zählt der Mitsubishi L200 auch in Deutschland zu den Pionieren unter den Pickups mit Allradantrieb. Den Nerv des Zeitgeistes traf Mitsubishi auch mit dem Outlander, ein SUV, der für Aufbruchsstimmung im Unternehmen sorgte. Motivation ist für Mitsubishi Programm: Den von Toyota gesetzten Hybrid-Trend hatte Mitsubishi zwar nicht mitgemacht, stattdessen setzte die Marke auf E-Mobilität in Stromern, die den Wettbewerb belebt. Die duale, von Mitsubishi entwickelte Bodengruppe macht den Outlander zum ersten Modell eines Großserienherstellers, das von Beginn der Entwicklung sowohl für konventionelle als auch für Plug-in Hybridantrieb ausgelegt wurde. Der mit permanenten Allradantrieb ausgerüstete Elektro- SUV (ab 39.990 Euro) bietet volle Alltagstauglichkeit mit fünf Sitzplätzen, einem Gepäckraumvolumen bis zu 1.472 Litern, eine Reichweite von über 820 Kilometern – rein elektrischer Betrieb 52 km – und einen CO2-Ausstoß von 44 g/km.

Der 4,65 Meter lange Outlander bietet neben dem 2,0-Liter Benzinmotor (121 PS/89 kW) zwei Elektromotoiren mit jeweils 82 PS (60 kW) an der Vorder- und Hinterachse, einen 70-kW-Generator sowie eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Fahrbatterie in einer sicheren Unterfluranordnung zwischen den Achsen. Für die jeweils bestmögliche Balance aus Leistung und Effizienz sorgen die drei Antriebskonfigurationen, die Abhängigkeit von Fahrbedingungen und Batterieladezustand automatisch aktiviert werden. WMD