Wird die Frontscheibe beschädigt muss schnell reagiert werden

Die Frontscheibe beim PKW garantiert eine freie Sicht auf die Straße und schützt den Fahrer gleichzeitig vor Wind, Wetter und herumfliegenden Fremdkörpern. Wird das Glas zu hart getroffen, dann kann es zu Steinschlag mit kostspieligen und nicht ungefährlichen Folgen kommen. Durch die ständigen Vibrationen bei der Fahrt verwandeln sich selbst kleine Beschädigungen irgendwann in größere Risse, die die Scheibe instabil machen und das Sichtfeld einschränken. Nicht ohne Grund ist eine Ausbesserung des Kraters nur dann möglich, wenn er sich nicht im 29 Zentimeter breiten Fernsichtbereich der Scheibe befindet. Auch wenn der Schaden länger als fünf Zentimeter ist oder bis zum Rand der Scheibe reicht muss sie komplett ausgetauscht werden.  Liegt der Einschlagspunkt außerhalb des Sichtbereichs und ist klein genug kann in der Werkstatt mit der sogenannten „Smart Repair“ schnell und günstig Abhilfe geschaffen werden. In der Regel wird die Ausbesserung mit Kunststoff-Harz von der Teilkasko Versicherung übernommen. Um dieses Angebot wahrnehmen zu können Autofahrer so schnell wie möglich nach dem Einschlag einen Experten auf dem Gebiet aufsuchen um einer Verschlechterung des Zustands zuvor zu kommen. Bis der PKW in der Werkstatt steht wird geraten die betreffende Stelle mit einer Schutzfolie trocken und sauber zu halten. Im Notfall kann auch ein durchsichtiges Klebeband verwendet werden. Generell wird empfohlen die Windschutzscheibe nach circa 60.000 gefahrenen Kilometern auszutauschen. Scheibenwischer, winzige Steinchen und Eiskratzer lassen die Scheibe verschleißen und können so bei Gegenlicht für gefährliches Streulicht sorgen, dass den Fahrer blendet.