Skoda hat erfolgreichen Octavia RS aufgefrischt

Die überarbeiteten und aufgewerteten Topmodelle der Skoda Octavia-Baureihe fahren vor: der Skoda Octavia RS und der Skoda Octavia Combi RS. Am Heck dieser sportlichen Skoda-Modelle vermittelt das RS Logo eine große Portion Dynamik und Agilität. Das Kürzel wurde 1974 erstmals im Rennsport verwendet und wird seit 2000 für die Skoda Serienmodelle verwendet.

Seitdem haben die sportlichen Topmodelle eine Erfolgsstory geschrieben – mit stetig steigender Tendenz. Bis heute hat der tschechische Automobilhersteller rund 200.000 RS-Modelle verkauft, davon allein 100.000 von der 2013 eingeführten dritten Generation des Octavia. In Deutschland haben die RS-Modelle innerhalb der Octavia Modellpalette einen Anteil von 25 Prozent. Ihr dynamischer Charakter ist schon auf den ersten Blick erkennbar. Eine neue Frontpartie, ein modifiziertes Heck und ein Innenraum mit schwarzen Sportsitzen sind die auffälligsten Kennzeichen. Für beide Karosserievarianten stehen zwei leistungsstarke Vierzylinder-Triebwerke zur Wahl. Während der 2.0 TDI wie bisher 184 PS (135 kW) leistet, steigt die Leistung beim 2.0 TSI um zehn PS (sieben kW) auf nun 230 PS (169 kW). Das Sportfahrwerk legt die Karosserie der RS-Modelle gegenüber den Schwestermodellen um 15 Millimeter tiefer, die hintere Spur ist 38 Millimeter breiter als beim bisherigen RS-Modell. Hinter den serienmäßigen 18 Zoll-Leichtmetallrädern stechen die rot lackierten Bremssättel optisch hervor.

Die Progressivlenkung, das Adaptive Fahrwerk (DCC), die Fahrprofilauswahl Performance Mode Select mit Performance Sound Generator und das Stabilisierungssystem ESC mit der elektronischen Querdifferenzialsperre XDS+ sind weitere technische Bausteine der aufgewerteten Octavia RS-Modelle. Der Allradantrieb 4×4, der für den Octavia RS 2.0 TDI mit automatisierten Doppelkupplungsgetriebe (DSG) erhältlich ist, sorgt für das Plus an Traktion und Sicherheit. Die elektronische Differenzialsperre will das Handling – bei den frontgetriebenen Versionen ebenso wie beim TDI mit Allradantrieb – bei zügiger Kurvenfahrt noch sicherer machen.

Das System bremst dabei die kurveninneren Räder leicht an, um mehr Antriebskraft auf das kurvenäußere Rad zu lenken – dies garantiert mehr Agilität bei Kurvenfahrten. WMD